In eigener Sache

Wie Daten per Internet ins Büro kommen

8.7.2013 – Eine neu im VersicherungsJournal Verlag erschienene Dokumentation greift das Thema Cloud-Computing im Vermittlerbüro auf. Darin kommen mehrere IT-Anbieter zu Wort, die nach den Bedingungen und Möglichkeiten der Internetlösung befragt worden sind. Die Dokumentation bietet einen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand und ist kostenfrei beim VersicherungsJournal abrufbar.

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Software aus der Wolke – das verspricht das Konzept des Cloud-Computings, das laut der Unternehmensbefragung Cloud Monitor 2013 (PDF-Datei, 3,17 MB) vom Februar 2013 bereits viele Firmen überzeugt hat.

Ein Ergebnis dieser Studie der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft und des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) ist, dass bereits jedes dritte Unternehmen Cloud-Dienste nutzt. Befragt worden waren mehr als 400 IT-Verantwortliche über die aktuelle und geplante Nutzung verschiedener Formen von Cloud-Computing.

Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. setzt auf eine Weiterentwicklung der Cloud-Technologie und möchte sein bestehendes Branchennetz zu einer Trusted German Insurance Cloud (TGIC) ausbauen. Auf der CeBIT 2012 wurden erste Pläne hierzu in Kooperation mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vorgestellt (VersicherungsJournal 9.3.2012).

Darlegung des Cloud-Konzepts

Neben den Verbänden und Forschungsinstitutionen sind mittlerweile viele Hersteller und Anbieter von versicherungs-spezifischen IT-Lösungen und Programmen den Weg in die Cloud gegangen beziehungsweise unterstützen cloudbasierte Anwendermodelle.

Einen Überblick über die Bedingungen und Möglichkeiten solcher Cloud-Services stellt das VersicherungsJournal in der jetzt veröffentlichten Dokumentation „Cloud-Computing im Vermittlerbüro – Bedingungen und Perspektiven der mobilen, dezentralen Datenspeicherung“ bereit.

Die Fachautorin Marion Zwick hat hierfür 26 Marktteilnehmer interviewt, darunter Anbieter von Vermittlerverwaltungs-Software und Analyseprogrammen, aber auch global agierende Konzerne, die webbasierte Lösungen anbieten. In ihrer Untersuchung erklärt Zwick das Konzept des Cloud-Computings im Vergleich zu einer IT-Infrastruktur, wie sie üblicherweise in Maklerbüros zu finden ist, schafft einen Überblick über den deutschen Markt und fasst Sicherheitsbedingungen sowie Informationen zu den technischen Strukturen zusammen.

Abwägen von Vor- und Nachteilen

Das Hauptaugenmerk der Dokumentation liegt auf der Gegenüberstellung der zentralen Vor- und Nachteile des Cloud-Computings. Die befragten Marktakteure sind sich in deren Analyse weitgehend einig: Auf der einen Seite steht ein hoher Effizienzgewinn, auf der anderen stellen sich Fragen nach der Datensicherheit und dem Datenschutz.

Die Effizienz erweist sich beim Thema Kosten und Verwaltungsaufwand. Da beim Cloud-Computing Programme und Daten in der Wolke gespeichert werden, bedeutet dies für den einzelnen Vermittler, dass ein einfaches Endgerät (Thin Client), ein Internetanschluss und Webbrowser genügen, um seine Arbeit zu organisieren. Der Aufwand für Ressourcen wie Software, Hardware und Personal, das die IT warten muss, wird reduziert. Der An- oder Abbau von zusätzlichen Arbeitsplätzen und technischen Kapazitäten ist mit geringem Einsatz verbunden.

Der Aspekt Datensicherheit und -schutz, so zeigt Marion Zwick in ihrer Dokumentation, lässt viele Unternehmer jedoch den Weg in die Cloud scheuen. Hier verweist sie auf die gesetzlichen Bestimmungen, wie sie das Bundesdatenschutzgesetz und die Safe-Harbor-Prinzipien vorsehen, die die Sicherheit im Datenaustausch regeln. Der technische Standard in Rechenzentren, mobile Zugangswege zu den eigenen Datenbeständen und Konzepte wie das der Private Cloud, also der Nutzung eines firmeneigenen Rechenzentrums, würden es Cloud-Anbietern ermöglichen, Sicherheitsbedenken gerecht zu werden.

VersicherungsJournal-Dokumentation Claud-Computing

Unterschiedliche Positionen vorgestellt

Wie die Marktakteure im Einzelnen die Fragen zur Verbreitung und zu den Marktchancen von Cloud-Lösungen sowie den Themen Sicherheit und Zugriffsmöglichkeiten beurteilen, kann in den jeweiligen Interviews nachgelesen werden. Diese sind der Dokumentation als Anhang beigefügt, ebenso wie eine Erklärung der gebräuchlichen Begriffe.

Der Leser erhält damit eine Gesamtschau, die grundsätzliche Fragen klärt und ihm den Einstieg in das Cloud-Computing ermöglicht. Die Dokumentation liefert ein verständlich aufbereitetes Basiswissen, das hilft, die Entscheidung darüber, wie die IT-Prozesse im Vermittlerunternehmen ausgerichtet werden können, zu unterstützen. Sie ist so konzipiert, dass der Leser jene Kapitel herausgreifen und lesen kann, die ihn am meisten interessieren.

Dokumentation erscheint heute

Die Dokumentation „Cloud-Computing im Vermittlerbüro – Bedingungen und Perspektiven der mobilen, dezentralen Datenspeicherung“ umfasst 91 Seiten (DIN-A-4) und ist ab heute beim VersicherungsJournal Verlag abrufbar.

Die PDF-Datei (2,1 MB) steht unter diesem Link kostenfrei zum Download zur Verfügung.