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Leserbrief

Pro-Kopf-Beitragsentwicklung liefert eine belastbare Aussage

14.1.2020 – „Für die Kundenberatung braucht der Versicherungsmakler eine Größe, die einen Eindruck von der erwartbaren Steigerung seines konkreten Beitrags liefert. Zweifel an dessen Stabilität können nur durch Darstellung der konkreten Entwicklung dieser Beiträge ausgeräumt werden.”

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Zweifel an der langfristigen Stabilität der Beitragsentwicklung eines PKV-Tarifs für einen konkreten Kunden konnten auf seriöse Weise doch niemals ausgeräumt werden. Die Entwicklung der Beiträge in der Vergangenheit ist dafür schon mal nicht geeignet. Es gibt keine Größe, die „einen Eindruck von der erwartbaren Steigerung seines konkreten Beitrags liefert”. Es sei denn, damit ist eine rein fiktive Illustrierung, wie es nur als Beispiel künftig sein könnte, gemeint.

So wie mir ein Versicherter den Werbeprospekt der Lebensversicherung mit der Abbildung von „Villa, Yacht, Luxusauto” auf der Vorderseite zeigt und dazu meinte, er sei im ungünstigsten Fall vom Luxusauto ausgegangen. Nur, damit man mal eine Vorstellung hat, sich aber nicht wundert, wenn das Beitragsniveau dann schon bei zwei Beitragsanpassungen unvorhersehbar um zusammen bis mehr als 50 Prozent steigt.

Dem gegenüber liefert dann doch die Pro-Kopf-Beitragsentwicklung eine belastbare Aussage. In diese gehen alle Tarifwechsel ein, also nicht nur die „ohne drastische Senkung des Niveaus der versicherten Leistungen”. In der Regel liegt aber auch ein solches Leistungsniveau immer noch nicht niedriger, als das der gesetzlichen Krankenversicherung.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Erhöhungen pro Kopf nicht mit den individuellen verwechseln”.

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