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Leserbrief

Programm Murx für Makler

11.9.2019 – Der Versicherungsmakler mit deutschlandweitem Kundenkreis, zum Teil mit Kunden höheren Alters und digital völlig unbedarften Kunden, steht im Mittelpunkt eines gordischen Knotens, fein geflochten aus den Stricken der DSGVO. Die andere Seite des Mittelpunktes sind Versicherer der verschiedensten Art mit den verschiedensten Programmen, die neu installiert und die von den dortigen Mitarbeitern nicht beherrscht werden.

„Was für ein Programm haben sie denn“, so die Frage einer Mitarbeiterin der XY. Na, ihr Programm Murx für Makler– kenne ich nicht, so die Antwort. Wir sind einer Meinung.

Ein Kontakt dieses Versicherers aus uralten Zeiten sagt mir dann, dass ich das Kästchen auf Seite zwei, links unten anklicken muss, um ins Programm zu kommen. Das Kästchen, so klein und versteckt… Massiv verschiedene Postkästen mit den unglaublichsten Verschlüsselungs-Methoden machen den Kohl fett.

Dazu Nachfragen der Versicherer von verschiedensten Mitarbeitern zum gleichen Fall über verschiedene Postkästen zu einfachsten Dingen mit jeweils einer Maximalanfrage, die auch die Merkmale eines beispielsweise australischen Rechtssystem enthält, um ja sicherzugehen, keine unsichere Rechtslage aufkommen zu lassen.

Und wieder der Kontakt über den Makler, der vom Kunden mit Mails von 65 MB beantwortet wird, und wieder offen. Fazit: Geben wir es auf und hoffen wir, dass bis zum geschäftlichen Exitus kein Kunde mit einer Neueindeckung oder einer Anfrage kommt.

Thomas Oelmann

thomas.oelmann@gmx.com

zum Artikel: „Zwischen zwei Kundenterminen in den Pool”.

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