Leserbrief

Vor Mäharbeiten sollte immer gewarnt werden

13.10.2021 – Es ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, vor Mäharbeiten zu warnen. Dazu gibt es zahlreiche professionelle Angebote. Etwa für pyramidenförmige Falt-Warnschilder bis ein Meter Höhe mit aufgedruckten Warndreiecken gemäß Verkehrszeichen VZ 101 „Gefahrenstelle” nach Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) an allen Seiten und Aufschrift „Mäharbeiten” oder „Vorsicht Mäharbeiten”, weiß oder reflektierend.

Kostenpunkt: bis zu unter 138 Euro das Stück inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Einen Tag vor den Mäharbeiten aufgestellt, wird damit jeder parkwillige Autofahrer gewarnt. Dann darf er sich nachher nicht beklagen, wenn er dennoch parkt und ihm später ein aufgewirbelter Stein die Scheibe einschlägt, oder ihn gar beim Ein- oder Aussteigen das Schicksal von Goliath ereilt, der von einem geschleuderten Stein dahingestreckt wurde.

Für den Einsatz von doch sehr leisen Mährobotern gibt es das Warnschild auch mit eingedrucktem Mähroboter-Symbol statt großem Ausrufezeichen im rotumrandeten Dreieck. Und mit Zusatzwarnung „Kinder und freilaufende Tiere sind zu beaufsichtigen!”

Damit dem Dackel auf dem Rasen nicht etwa ohne vorherige Warnung beim Schnüffeln nach Mäusen die Ohren kupiert werden. Und auf was der Rasenroboter programmiert ist, wenn auf seiner Bahn Goliath vom Schleuderstein niedergestreckt flach auf dem Rasen liegt.

So mussten Nachbarn den Teppichboden entsorgen, nach Einsatz eines Saugroboters, weil sie den Hund unbeaufsichtigt mit ihm zusammenließen, und der unter Durchfall litt.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Gründienstleistungs-Einrichtungsgebühr wird fällig”.