2.10.2025 – Ist das Panikmache oder Lobbyarbeit? Die erschreckende Zahl von 200 Euro pro Mechanikerstunde mag sich bei der Beseitigung von Schäden zulasten der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung ergeben.
Das ist für einige Werkstätten ein sehr lukratives Geschäftsmodell, weil erfahrungsgemäß der geschädigte Autoeigentümer das maximale Reparaturpaket wünscht und die Sachbearbeiter des zahlenden Versicherers nicht allzu sehr prüfen (können).
Grundlage ist ja auch gegebenenfalls das Schadengutachten, das der Geschädigte in Auftrag geben kann – mit dem verständlichen Wunsch, aber auch wirklich alles an Schäden und Kosten aufzulisten. Und ein großer Auftrag ist für Werkstätten lukrativer als ein kleiner Auftrag. Und wenn Werkstatt und Gutachter regelmäßig kooperieren und profitieren, dann kennt man sich auch noch.
Ich habe im gesamten Umkreis bei einigen Werkstätten noch nie 200 Euro pro Stunde zahlen müssen – wenn ich selber den Auftrag erteile und die Rechnung aus eigener Tasche zahle!
Volker Arians
zum Artikel: „Kfz-Versicherung: Stundensätze in Werkstätten erreichen neuen Rekordwert”.



