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Kurzmeldung

Riester-Vorsorge weiter rückläufig

16.10.2020 – Der Bestand an staatlich geförderten privaten Altersvorsorge-Verträgen ist zwischen April und Juni netto – also unter Einberechnung der Kündigungen und Vertragsabgänge – um 53.000 auf 16,425 Millionen gesunken. Das zeigt die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am Donnerstag veröffentlichte Statistik (Stand: 5. Oktober 2020).

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Damit hat sich der Negativ-Trend des vorherigen Quartals bestätigt, in dem der Branche 52.000 Riester-Renten und -Sparverträge verloren gingen (VersicherungsJournal 19.6.2020). Im Vorjahresquartal betrug der Rückgang 30.000 Kontrakte (16.10.2019).

Riester-Verträge im Bestand (Bild: BMAS)

Größter Verlierer im zweiten Quartal 2020 waren die Rentenversicherungen mit minus 29.000 (erstes Quartal 28.000) Policen. Es folgen Banksparpläne mit minus 18.000 (minus 10.000) und Fondssparplänen mit minus 10.000 (minus 6.000). Einziger Gewinner ist das Segment Wohn-Riester/Eigenheimrente, das den Trend von minus 8.000 in ein Plus von 4.000 Verträgen verwandelte.

Derzeit wird eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge diskutiert, die den negativen Trend stoppen soll (21.7.2020, Medienspiegel 24.9.2020, Medienspiegel 30.9.2020).

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