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Kurzmeldung

Ergo legt Neunmonatszahlen vor

8.11.2019 – Die Ergo Group AG hat zwischen Juli und September mit 4.161 Millionen Euro rund 1,5 Prozent weniger gebuchte Bruttobeiträge eingesammelt als im Vorjahreszeitraum. Das Minus gehe im Wesentlichen auf den Verkauf von Auslandsgesellschaften (VersicherungsJournal 3.5.2019, Medienspiegel 8.3.2019) zurück, erläuterte die Mutter Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re) in der am Donnerstag veröffentlichten Quartalsmitteilung.

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Der Gewinn im dritten Quartal wird mit 119 (Vorjahreszeitraum: 173) Millionen Euro angegeben, für die ersten neun Monate werden 339 (353) Millionen Euro genannt. Die Gesellschaft zeigte sich optimistisch, das Gewinnziel für das Gesamtjahr von etwa 400 Millionen Euro zu erreichen.

Zwischen Juli und September trugen alle Geschäftssegmente zum Gewinn bei. Im Segment „Ergo Schaden/ Unfall Deutschland“ wurde – „getragen von einem hohen Versicherungs-technischen Ergebnis“ – ein Verlust von 18 Millionen Euro im dritten Quartal des Vorjahres in einen Gewinn von 36 Millionen Euro umgewandelt. „Ergo International“ steuerte 76 (15) Millionen Euro, „Ergo Leben/Gesundheit Deutschland“ acht (176) Millionen Euro bei. „Im Vorjahr war das Ergebnis durch Einmaleffekte begünstigt“, heißt es in der Quartalsmitteilung.

Die Schaden-Kosten-Quoten verbesserten sich auf Neunmonatssicht, wird weiter vermeldet. Im Geschäftsfeld „Schaden/ Unfall Deutschland“ sank die Quote von 95,3 auf 92,0 Prozent, im Bereich „International“ von 94,7 auf 94,1 Prozent. Weitere Details zur Geschäftsentwicklung von Ergo und Münchener Rück finden sich in dieser Präsentation (PDF, 565 KB).