Fusion geplant: Ostangler Brandgilde wächst in Baden-Württemberg

12.2.2026 – Die Ostangler Brandgilde VVaG will noch in diesem Jahr mit der Schwarzwälder Versicherung VVaG fusionieren. Der Anbieter mit Sitz im schleswig-holsteinischen Kappeln ist rein auf das Geschäft mit Kompositversicherungen ausgerichtet (VersicherungsJournal 2.12.2025). Er hatte sich erst vor einem halben Jahr mit der Landesschadenhilfe Versicherung VaG verschmolzen (21.8.2025).

Jens-Uwe Rohwer (Bild: Ostangler Brandgilde)
Jens-Uwe Rohwer (Bild: Ostangler Brandgilde)

Den Plänen zufolge sollen die Schwarzwälder zwar weiterhin unter der bisherigen Marke als Assekuradeur agieren. Der Versicherer soll jedoch in seinen langjährigen Kooperationspartner integriert werden, der im Vertrieb ebenfalls mit Vermittlern kooperiert. Die Firmenzentrale im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen soll mit den bisherigen Mitarbeitern erhalten bleiben.

Für Kunden ändere sich durch die Fusion nichts; bestehende Verträge behielten ihre Gültigkeit. Ziel sei es, nur die Bereiche Controlling, Verwaltung und IT zusammenzuführen und doppelte Strukturen zu vermeiden. „Durch die Fusion bündeln wir unsere Stärken im Versicherungsmarkt und gestalten Prozesse effizienter“, sagt Jens-Uwe Rohwer, Vorstand der Ostangler Brandgilde.

Der Versicherungsverein beteiligt sich gemeinsam mit mehreren kleinen und mittelständischen Versicherern am Erwerb und Ausbau eines Kundenverwaltungssystems. Hintergrund sind steigende regulatorische Anforderungen der Verordnung über digitale operationale Resilienz im Finanzsektor („Dora“). Außerdem plant man, künstliche Intelligenz (KI) schrittweise in die Prozesse zu integrieren.

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