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Dossier

Das K-Geschäft zwischen satten Gewinnen und Vertriebsdruck

11.11.2020 – In Pandemiezeiten wird mit beachtlichen Gewinnen für die Kfz-Versicherer gerechnet. Ob und wie das Plus an die Kunden weitergeben wird, bleibt abzuwarten. Leistungsverbesserungen finden sich kaum in den Tarifen. Internetbroker machen nun das Geschäft – zum Schaden von Direktversicherern und Vermittlern. Damit steigt der Druck im Wechselgeschäft und letztendlich auf den Vertrieb. Ein neues Dossier berichtet über die Marktlage und -chancen.

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Weniger Unfälle wegen Corona, kaum Elementarschäden: Es wird ein Super-Jahr für die Anbieter von Kfz-Schutz. Doch die Autoversicherung wird nicht einfacher. Mehr Wechselpotenzial könnte schon allein dadurch entstehen, dass Autobesitzer im Homeoffice den Eindruck gewinnen, ein meist stehendes Fahrzeug müsste günstig versichert werden.

Gutes Vertriebsnetz kein Garant für erfolgreiches Geschäft

Mehr Internetaffinität bringt die Coronakrise auf jeden Fall mit sich. Gleichzeitig könnte es künftig auch einen Kaufboom bei Pkws geben. Das zeigt bereits die aktuelle Zulassungsstatistik: Der Absatz im Segment „Plus-in-Hybride“ ist im September 2020 um 463 Prozent gestiegen. Wer nicht mehr in den Urlaub fahren kann und den öffentlichen Nahverkehr scheut, der hat mehr Geld und mehr Motivation, sich einen fahrbaren Untersatz zu kaufen.

Allerdings: Markenbekanntheit und ein gutes Vertriebsnetz sind keine Garanten mehr für das damit verbundene Geschäft. Big Player und Autohändler legen eigene Angebote auf und erhöhen den Marktdruck. Sorgenkinder wie der Unfallmeldedienst wiederum kommen nicht voran.

Faktoren für Wechselbereitschaft und Marktgeschehen

Auf welche Bedingungen und Aussichten sich der Versicherungsvertrieb in der Kraftfahrt-Sparte einstellen muss, wird im Dossier des VersicherungsJournals im Einzelnen dargelegt. Es werden verschiedene Faktoren beleuchtet, die entscheidenden Einfluss auf die Wechselbereitschaft der Kunden und das Marktgeschehen haben.

Dossier Cover (Bild: VersicherungsJournal)

Dazu gehören die Rückvergütungen, im Speziellen infolge von Corona. Diese werden von den Versicherern unterschiedlich gehandhabt wie auch mit gesonderten Marketingmaßnahmen versehen. Ebenfalls berücksichtigt wird die Entwicklung bei den Prämien wie auch bei den Leistungserweiterungen. Welche Anbieter Tarife mit automatischem Leistungsupdate im Programm haben, wurde ebenfalls für das Dossier zusammengetragen.

Dessen Autor erläutert des Weiteren, auf welchen Feldern sich der Wettbewerb entscheiden wird beziehungsweise sich neue attraktive Geschäftspotenziale eröffnen. Stichworte hierzu sind E-Auto, Telematik, digitale Kanäle und Vergleichsportale.

Durch die digitalen Marktteilnehmer ändern sich nicht nur die Tariflandschaft und Verkaufsprozesse, sondern auch Vertriebskosten und Provisionen. Da Vergleichs- und Angebotstools zum Teil intransparent agieren, drohen zudem Wettbewerbsverzerrungen.

Prämiensteigerungen können neuen Schub bringen

Gesonderte Aufmerksamkeit erhält das Flottengeschäft. Hier hat der Markt besonders auf den Lockdown und Angebote der Versicherer reagiert. Ergänzt wird die Darstellung mit Übersichten zur aktuellen Prämienentwicklung, zu sehr teuren Tarifen, zu Toptarifen und Preisunterschieden sowie zum Einschluss von Zusatzfahrern.

Abzuwarten ist, ob und wie das aktuelle Plus in der Sparte an die Kunden weitergegeben wird. Bereits im kommenden Jahr sollen wieder technische Verluste anfallen. Experten gehen davon aus, dass die Beiträge im Bestandsgeschäft anziehen werden. Auch ist offen, wie die Kfz-Versicherten in der Nach-Corona-Phase auf die erwarteten Prämiensteigerungen reagieren werden. Das Wechselgeschäft könnte neuen Schub erhalten.

Zugang zum Dossier

Das Dossier „Ein Super-Jahr für die Kfz-Versicherung? Zwischen satten Gewinnen und Vertriebsdruck: Über Tarife, Prämien und den Wettbewerb im Wechselgeschäft 2020/21“ ist am 11. November 2020 erschienen. Die Publikation behandelt unter anderem folgende Themen:

  • I. Corona-Gewinne der Autoversicherer
  • II. Rückvergütung dient der Kundenbindung
  • III. Entwicklung der Kfz-Versicherungsprämien
  • IV. Wenig Bewegung an der Leistungsfront
  • V. Neue Märkte: Run der Versicherer auf das E-Auto
  • VI. Telematik: Nicht jeder macht weiter
  • VII. Digitale Kanäle gewinnen an Bedeutung
  • VIII. Vergleichsportale profieren von Intransparenz
  • IX. Unruhe im Flottenmarkt
  • Fazit

Das vollständige 30-seitige E-Paper steht Premium-Abonnenten als PDF-Datei (1,24 MB) unter diesem Link kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung.

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