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Die besten Sofortrenten im Finanztest-Vergleich

16.9.2020 – In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest ist ein Vergleich von 21 sofort beginnenden privaten Rentenversicherungen erschienen. Die höchste Rente im ersten Jahr zahlt demnach die R+V a.G., die erfolgreichsten Anleger sind die Bayerische und die LV 1871. Als am transparentesten und flexibelsten schneiden Hansemerkur, Allianz und Stuttgarter ab.

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„Einmal zahlen, nicht mehr kümmern, lange leben, um etwas von der Rente zu haben.“ So charakterisiert die Stiftung Warentest in der Ausgabe 10/2020 ihrer Zeitschrift Finanztest die sofort beginnende private Rentenversicherung.

Untersucht wurden von den Warentestern 21 klassische Sofortrenten-Tarife von ebenso vielen Anbietern. Nach welchen Kriterien diese ausgewählt wurden, wird den Lesern nicht erklärt.

Der Vergleich wurde vorgenommen am Beispiel einer 65-jährigen versicherten Person, die 100.000 Euro in eine sofort beginnende lebenslange Altersrente mit dynamischer Überschussverwendung einzahlt. Dabei wird eine Mindestdauer der Rentenzahlung von 20 Jahren vereinbart.

Rente zwischen 296 und 325 Euro

Bild: Stiftung Warentest
Bild: Stiftung Warentest

Für die eingezahlte Summe bekommt der Versicherte je nach Anbieter im ersten Jahr zwischen 294 und 319 Euro Monatsrente. Welche Rentenentwicklung die Versicherer prognostizieren, wird weder angegeben noch bewertet. Die Höhe der Leistung im ersten Jahr trägt zur Hälfte zum Qualitätsurteil der Stiftung Warentest bei.

35 Prozent entfällt auf den Anlageerfolg. Dazu wird in dem Beitrag erläutert: „Wir haben bewertet, wie viel ein Versicherer mit dem Kundenguthaben erwirtschaftet und wieviel von den Ertrag er den Kunden gutschreibt.“ Dabei zählen zur Hälfte das Geschäftsjahr 2019 und die Vorjahre mit 30 und 20 Prozent.

Die letzten fünfzehn Prozent tragen die Transparenz und die Flexibilität zum Gesamtergebnis bei. Dazu zählen die vor Vertragsabschluss ausgehändigten Unterlagen, die Darstellung der Auswirkungen unterschiedlicher Überschusshöhen auf die Rente, Abschluss- und Vertriebskosten, Gebühren, Angaben zur angenommenen Gesamtverzinsung, zum Überschussanteilsatz sowie zum Rechnungszins und zur Sterbetafel.

Flexibilitätskriterien waren die Möglichkeiten zur Kapitalentnahme und die dabei anfallenden Kosten. Wie die einzelnen Aspekte von Transparenz und die Flexibilität genauer bewertet und untereinander gewichtet wurden, lässt sich der Zeitschrift nicht entnehmen.

Was von der Stiftung Warentest nicht bewertet wurde

Neben den zur Bewertung herangezogenen Kriterien sind in Finanztest Zusatzinformationen aufgeführt: Der „Kundenzins 2019“, die Option auf Kapitalauszahlung und die Pflegeoption. Letzte bietet von den Testteilnehmern nur die Hansemerkur Lebensversicherung AG (Tarif „R 2017nM“).

Nicht in der Tabelle aufgeführt und nicht bewertet wurden zum Beispiel die Höhe der Kosten, die Finanzstärke oder die Bilanzkennzahlen der Unternehmen sowie die in der Vergangenheit einschließlich Überschussbeteiligung tatsächlich gezahlten Renten.

Testsieger bei den sofort beginnenden Rentenversicherungen ist die R+V a.G.

Der Testsieger ist die R+V Lebensversicherung a.G. („RTSE“) mit 319 Euro monatlicher Auszahlung im ersten Jahr bei dem Musterfall. Mit einer Note von 2,6 wurde ein „gut“ knapp verpasst. Der Versicherungsverein erhielt wie elf Mitbewerber aber nur ein „befriedigend“. Die R+V Lebensversicherung AG („LSE“) kam wie acht andere Gesellschaften nur auf „ausreichend“.

Die R+V a.G. ist auch bei der Höhe der Monatsrente im ersten Jahr mit 319 Euro an der Spitze (die Aktiengesellschaft der Gruppe zahlt zehn Euro weniger). Es folgen Europa Lebensversicherung AG („E-SR“, 317 Euro), Hannoversche Lebensversicherung AG („R1“, 315 Euro) und Condor Lebensversicherungs-AG („C26“, 312 Euro).

Die Teilwertung Anlageerfolg führt die BL die Bayerische Lebensversicherung AG („Rente Flexibel“) mit einer Note von 0,5 an. Dahinter rangiert die Lebensversicherung von 1871 a.G. München („RT2“) mit der Note 1,3.

Spitzenreiter bei Transparenz und die Flexibilität sind Hansemerkur, Allianz Lebensversicherungs-AG („R3“) und Stuttgarter Lebensversicherung a.G. („Sofortrente classic 30.8“).

Lesetipp

Das Finanztest-Heft 10/2020 enthält neben dem Rentenvergleich unter anderem auch eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile gegenüber Auszahlplänen. Diese werden in verschiedenen Varianten ausführlich dargestellt.

Die Zeitschrift ist für 6,10 Euro im Handel und kann für 4,99 Euro heruntergeladen werden.

Welche Lebensversicherer in der Vergangenheit einschließlich Überschussbeteiligung die höchsten Leistungen erbracht haben, zeigt der Map-Report Nummer 908 „Klassik im Vergleich“ (21.5.2019).

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