Kurzmeldung

PKV-Alterungsrückstellungen steigen auf neuen Rekordwert

22.12.2020 – Im Jahr 2019 wuchsen die Alterungsrückstellungen der PKV (Kranken und Pflegeversicherung) um 5,4 Prozent auf 274 Milliarden Euro. Dies ist dem am Montag vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) veröffentlichten „Zahlenbericht 2019“ (VersicherungsJournal 21.12.2020) zu entnehmen.

In früheren Jahren waren die Steigerungsraten allerdings noch deutlich höher ausgefallen. Zwischen 2000 und 2005 lagen diese noch im zweistelligen Prozent. Im Sommer vor zwei Jahren war erstmals die Marke von einer Viertelmilliarde Euro überschritten worden (22.6.2018). Seit dem Jahr 2000 hat sich das Volumen dieser Reserven mehr als verviereinhalbfacht.

PKV Alterungsrückstellungen ab 2000 (Bild: Wichert)

Die Alterungsrückstellungen haben laut PKV-Verband positive volkswirtschaftliche Effekte. „Der PKV-Kapitalstock ermöglicht mehr Investitionen und hilft dabei, die Wirtschaft zu stärken“, hatte im vergangenen Jahr der damalige Verbandsvorsitzende Uwe Laue erläutert (17.6.2019).

Verschiedene positive makroökonomische Effekte hatte der Verband bereits in einer vor knapp vier Jahren veröffentlichten wissenschaftlichen Studie aufgelistet (VersicherungsJournal 24.11.2016).

WERBUNG