WERBUNG
Kurzmeldung

VKB rechnet für Schäden nach Pfingsten mit 80 Millionen Euro

11.7.2019 – Pfingsten zog eine Unwetterserie mit der Gewitterfront „Frank“ und den Sturmtiefs „Jörn“ und „Klaus“ über Deutschland. Die Versicherungskammer Bayern (VKB) rechnet derzeit mit bis zu 37.000 Schadenmeldungen. Der Gesamtschaden-Aufwand werde aller Voraussicht nach bei rund 80 Millionen Euro liegen, so der Versicherer am Mittwoch.

„Damit war das Tief Jörn für uns eines der größten und schwerwiegendsten Unwetter-Ereignisse der vergangenen 30 Jahre oder seit unserer Privatisierung im Jahr 1995“, so Christian Krams, Leiter Schaden bei dem Konzern.

Zum Vergleich: Orkan „Kyrill“ war mit über zwei Milliarden Euro an versicherten Schäden der teuerste Sturm für die Sachversicherer (VersicherungsJournal 19.1.2018). Er führte im Geschäftsgebiet Bayern und Pfalz 2007 zu rund 78.000, überwiegend kleineren Versicherungsfällen. Dafür zahlte die VKB nach eigenen Angaben 70 Millionen Euro an Leistungen aus.

Für die nach Pfingsten entstandenen Schäden müssen die Versicherer insgesamt rund 650 Millionen Euro aufbringen, schätzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) (VersicherungsJournal 19.6.2019). Die Meyerthole Siems Kohlruss Gesellschaft für aktuarielle Beratung GmbH (MSK) hatte die versicherten Folgen allein für „Jörn“ auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag geschätzt (VersicherungsJournal 13.6.2019).

WERBUNG