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Kurzmeldung

AfW-Initiative spricht sich gegen Bafin-Aufsicht aus

10.7.2019 – In der Initiative „Pools für Makler“ des Bundesverbandes Finanzdienstleistung AfW e.V. sind 18 Maklerpools und -Verbünde zusammengeschlossenen (VersicherungsJournal 8.2.2017, 10.12.2013).

In einer am Dienstag verbreiteten Pressemitteilung stellen sie sich gegen das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel, die Aufsicht über die Finanzanlagen-Vermittler schrittweise auf die Bafin zu übertragen (VersicherungsJournal 8.3.2019, Medienspiegel 17.3.2019).

Die AfW-Initiative unterstütze zwar das Ziel „einer einheitlichen und qualitativ hochwertigen Aufsicht“, fordert aber eine einheitliche Lösung aller Berater und Vermittler nach §§ 34d, 34f, 34h und 34i GewO. Für alle sollten die Industrie- und Handelskammern (IHK) zuständig sein.

Die Aufsicht durch das Kammersystem bestehe seit 2013. Die IHKn hätten nachgewiesen, dass sie eine erfolgreiche Aufsicht durchführen könnten. Gegen die Pläne spricht nach Ansicht der Initiative, dass das vorhandene Umlageprinzip für Bafin-beaufsichtigte Unternehmen wahrscheinlich zu deutlich höheren Kosten im vierstelligen Bereich für die Vermittler führen würde.

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