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Kurzmeldung

Hochwassergefahr per Mausklick erkennen

2.10.2020 – Der GDV stellt ein weiteres Online-Instrument rund um die erweiterte Elementarschaden-Versicherung zur Verfügung. Der „Hochwasser-Check“ gibt adressgenau Auskunft, wo Gefahren drohen. Er ergänzt den „Naturgefahren-Check“, der regional aufgetretene Schäden durch Unwetter aufzeigt.

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Nach wie vor unterschätzen viele Eigentümer die Gefahr von Hochwasser oder Überschwemmungen für ihr Haus. Nur 45 Prozent der Gebäude sind gegen erweiterte Naturgefahren versichert, meldete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) Anfang des Jahres.

Jetzt stellt er den „Hochwasser-Check“ zur Verfügung.

Hochwasser-Check (Screenshot: GDV/Peter Schubert)
Hochwasser-Check (Screenshot: GDV/Peter Schubert)

Die Plattform hilft Verbrauchern bei der Risikoeinschätzung

Mit der Online-Plattform können Immobilienbesitzer und Mieter ihr individuelles Überschwemmungsrisiko durch Flusshochwasser ermitteln. Nach Eingabe von Straße, Hausnummer und Postleitzahl wird auf einer grün, gelb und rot eingefärbten Skala adressgenau angezeigt, wie stark das Gebäude gefährdet ist und welche Maßnahmen entsprechend zu ergreifen sind.

Vermittler können das Online-Tool nutzen, um ihre Kunden für die Gefahren zu sensibilisieren. Es lässt sich direkt in ein Gespräch einbinden oder kann für eine online-basierte Beratung genutzt werden, um dem Kunden ein mögliches Risiko zu verdeutlichen. Der Vermittler schickt seinem Kunden dazu den Link auf die Eingabeseite.

Neuer „Hochwasser-Check“ ergänzt bestehenden „Naturgefahren-Check“

Bereits im Sommer hat der GDV den „Naturgefahren-Check“ online gestellt. Er zeigt an, welche Schäden Unwetter in der Vergangenheit im Umfeld des Wohnorts verursacht haben. Aufgelistet werden die Anzahl der betroffenen Gebäude, die höchsten Schadenssummen durch Starkregen, Sturm oder Hagel sowie eine erste Einschätzung der Hochwassergefahr.

Beide Plattformen sollen Hausbesitzer sensibilisieren und zur Vorsorge animieren. Versicherer wollen damit einen Beitrag leisten, um existenzbedrohende Schäden zu vermeiden oder in ihrem Ausmaß zu verringern, heißt es bei der Dachorganisation der privaten Versicherer.

Nächste Woche wird sie ihren Naturgefahrenreport 2020 veröffentlichen. Im letzten Jahr wies der Report Schäden in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro durch Starkregen und Überschwemmungen im Jahr 2018 aus (VersicherungsJournal 24.7.2019).

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