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Maklerpools, Verbünde und Assekuradeure im „Stresstest Corona“

18.12.2020 – Laut der Poolumfrage von Brunottekonzept kommen die Dienstleister gut durch die Krise. Für die angeschlossenen Vermittler wurden Hilfen etabliert, um ihnen den Weg durch die Pandemie zu erleichtern. Die Studie bietet zudem Einblick in die Kennzahlen, Dienstleistungen und Kosten der Pools.

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Bei der Brunottekonzept Marketing Kommunikation ist die 9. Maklerpoolstudie „Poolradar 2020“ erschienen. Sie basiert auf den Antworten von 29 Maklerpools, Verbünden, Plattformen und Maklerdienstleistern auf 60 Fragen.

Ein spezieller Schwerpunkt in diesem Jahr ist der „Stresstest Corona“. Abgefragt wurden Auswirkungen und Konsequenzen der Pandemie für Branche, Vermittler und Dienstleister.

Kein Pool rechnet mit einem Umsatzrückgang

Die Antworten fasst Studienherausgeberin Sabine Brunotte so zusammen:

„Die meisten Teilnehmer sehen sich für die Herausforderungen gut gewappnet. Kein einziges Unternehmen prognostiziert einen Umsatzrückgang. Auch das Geschäftsmodell bleibt zumeist unangetastet. Oberste Priorität genießt jetzt die vertriebliche Unterstützung der Partner. Diese geht einher mit zusätzlichen Investitionen in Digitalisierungsprojekte.“

Poolradar 2020 (Bild: Brunottekonzept)
„Poolradar 2020“ (Bild: Brunottekonzept)

Vermittler sind durch Corona unter Druck

Die Unternehmen nahmen auch Stellung zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Vermittler. Sie beobachten, dass Makler untereinander kooperieren oder sich zusammenschließen. Die hauptsächlich von Personenversicherungen lebenden Vermittler verzeichneten erhebliche Einkommensrückgänge.

Andererseits erhöhe die Digitalisierung die Produktivität; wer sich verweigere, könne sich zukünftig nicht mehr behaupten. Zu den meistgenannten Einschätzungen gehörte auch, dass die Personalrekrutierung für Makler immer schwieriger werde.

„Poolradar 2020“ (Bild: Brunottekonzept)
„Poolradar 2020“ (Bild: Brunottekonzept)

Um Vermittlern durch die Pandemie zu helfen, gab jedes zweite Unternehmen an, zusätzliche Weiterbildung zu bieten, und/oder Courtagerückforderungen zu stunden. Zu den häufigsten Maßnahmen gehören auch Informationsportale zu Corona, Liquiditätshilfen und Vertriebskampagnen.

„Poolradar 2020“ (Bild: Brunottekonzept)
„Poolradar 2020“ (Bild: Brunottekonzept)

29 Teilnehmer an der Poolumfrage

An der Poolumfrage haben sich diese 29 Maklerpools, Verbünde, Plattformen und Maklerdienstleister beteiligt:

Von den 13 laut „Cash Maklerpool-Hitliste 2020“ im Jahr 2019 umsatzstärksten Pools, Servicegesellschaften und Verbünden (VersicherungsJournal 17.8.2020) haben sich bei Brunotte nur die BCA AG und die Domcura-Gruppe nicht beteiligt. In beiden Untersuchungen ist unter anderem die die Invers Versicherungs-Vermittlungs GmbH nicht dabei.

Kennzahlen, Dienstleistungen und Kosten

Neben dem Schwerpunktthema enthält die Untersuchung nach Angaben der Herausgeberin zahlreiche weitere Angaben:

„Betriebswirtschaftliche Kennzahlen, Anforderungen an und Services für Vertriebspartner, Produktpalette, Deckungskonzepte, Risikovoranfragen und Ausschreibungen, Kostenmodelle, MVP/CRM, Bipro-Normen, IT-Standards und -Services, PSD-2-Services sowie kostenlose und kostenpflichtige Softwareangebote.“

Die teilnehmenden Unternehmen sind auf jeweils drei Seiten dargestellt. Insgesamt umfasst das „Poolradar 2020“ 290 Seiten. Autoren sind Sabine Brunotte und der Unternehmensberater Michael Franke. Das Werk kann auf der Seite Poolstudie.de bestellt werden.