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Vertrieb: „Wenn Dich keiner kennt, verkaufst Du auch nichts“

10.11.2020 – Vermittler können in den sozialen Medien viel Zeit vertrödeln, ohne dass es ihnen einen Euro Umsatz bringt. Wie der Vertrieb den digitalen Auftritt richtig nutzt und worauf es dabei ankommt, erklärte Trainer Samer Mohamad in seinem DKM-Auftritt.

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Wie Versicherungsmakler mit den Herausforderungen der Coronakrise umgehen und wie sie Kundenakquise und -beratungen in Zeiten von Kontaktbeschränkungen meistern, war auf der diesjährigen DKM ein wichtiges Thema.

„Corona hat uns einen kräftigen Schub gegeben“, fasste zum Beispiel Michael Richthammer, Geschäftsführer der Richthammer Versicherungsmakler GmbH & Co. KG mit 37 Mitarbeitern, seine Erfahrungen des vergangenen halben Jahres zusammen (VersicherungsJournal 27.10.2020).

Über ihre Erfahrungen, online-affine junge Menschen über Social-Media-Kanäle anzusprechen, berichtete Maklerin Franziska Zepf, Inhaberin der Premius Makler für Versicherungen & Finanzen (28.10.2020). Nach ihrer Erfahrung ist die richtige Mischung aus online und offline auch bei digital-begeisterten Kunden entscheidend für die Zufriedenheit und langfristige Bindung.

Personal-Branding entscheidet über Absatz

Samer Mohamad auf der 13. MMM-Messe (Bild: Fonds Finanz)
Samer Mohamad auf der 13. MMM-Messe
(Bild: Fonds Finanz)

Den Aufbau einer eigenen Marke mithilfe der sozialen Medien thematisierte Samer Mohamad in seinem DKM-Vortrag „Marke oder Maske? Wie Sie durch Personal Branding zur Umsatzmaschine werden!“

Der Referent ist bekannt von Auftritten bei Veranstaltungen von Fonds Finanz Maklerservice GmbH als „Mister Promotion“ und Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH (21.3.2019).

Seine eingängige These zum Start seines Vortrags für den Versicherungsvertrieb: „Wenn Dich keine Sau kennt, verkaufst Du auch nichts.“

Um seine Bekanntheit in der eigenen Region zu steigern, müsse man als Vermittler nicht von morgens bis nachts auf sämtlichen Social-Media-Kanälen unterwegs sein. Mohamad rät dem Vertrieb zur Fokussierung.

„Sehen sie die sozialen Medien als ihre Tageszeitung und konzentrieren Sie sich die nächsten sechs Monate auf eine einzige Plattform, mit der Sie am meisten anfangen können.“

Kein Vermittler müsse Facebook, Twitter, Instagram und Youtube gleichzeitig nutzen. Das fresse nur Zeit und bringe wenig. Auch solle man keine Zeit mit der aufwendigen Suche nach einem Namen verschwenden. „Der Vor- und der Nachname ist die Marke jedes Finanzdienstleisters“, sagt der Coach.

Spezialisierung entscheidet über Erfolg

Die meisten Anwender scheitern im Netz laut Mohamad, weil sie die sozialen Medien falsch nutzten. „Das klassische Marketing ist nicht auf Facebook & Co. übertragbar“, unterstreicht er. Vermittler sollten sich im Vorfeld entscheiden, ob sie digital als Konsumenten oder Produzenten auftreten.

Sich als Produzenten zu sehen und so auch zu agieren, sei die richtige Entscheidung. Im zweiten Schritt sollten Vermittler sich spezialisieren. Im Mittelpunkt stehe dabei die Frage „Was kann ich besonders gut?“

Wenn diese Punkte abgehakt sind, kann der Vertriebler seine Inhalte zusammenfassen und in seinem Lieblingskanal publizieren. „Das können Texte, Podcasts oder Videos sein, in denen ich mein Thema erkläre. Wichtig ist dabei, mit anderen in Kontakt zu treten und die Kommunikation aufzunehmen“, erläutert Mohamad.

Versorgen Sie Ihre Zielgruppe im Netz mit Informationen zu Ihrem Spezialthema.

Samer Mohamad, Geschäftsführer der Mister Promotion GmbH

Digitalen Auftritt üben, bis er sitzt

Der Rat des Coaches an die Vermittler lautet: „Investieren Sie 30 Minuten täglich und versorgen Sie Ihre Zielgruppe im Netz mit Informationen zu Ihrem Spezialthema.“ 30 Tage solle man es einfach mal ausprobieren und die Interaktion konstant betreiben. Denn nur wer am Ball bleibe, könne auch seine Bekanntheit steigern.

Schüchternen Kandidaten, die Angst vor der Kamera oder freier Rede haben, gibt Mohamad folgenden Tipp: „Trainieren Sie das einfach, wenn Sie alleine mit Ihrem Smartphone sind: Nehmen Sie solange ein Video auf, bis es Ihnen zusagt – erst dann posten Sie es.“

Der gelungene Auftritt im Netz bestehe aus Übung und der Gewöhnung an die digitalen Werkzeuge wie das Smartphone.

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