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Leserbrief

Bei der Transformation im Zeitalter von 4.0 sollte man sich als Unternehmen öffnen

18.1.2023 – Das berufliche Ansehen von Bankmitarbeitern, in Callcentern, ist noch vor den Versicherungsvertetern, die damit seit Jahrzehnten das Schlusslicht im Ranking beim „Ansehen der Berufe” bilden. Und wenn die CEOs der (noch) vielen Versicherungs-Unternehmen glauben und denken, dass das in der Digitalisierung anders sei, der sollte sich mal wirklich die Realität anschauen.

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Diese jungen Kunden haben natürlich eine ganz andere Affinität zur Digitalisierung als die alten und grauen Damen und Herrn aus den Führungsetagen. Dass der Mangel an IT-Experten in Bereichen wie Softewarearchitectur, Engineering und ähnliches besteht, liegt doch seit vielen Jahren auf der Hand. Nur angekommen scheint es nicht nicht zu sein.

Und bei der richtigen und hochqualifizierten Umsetzung lässt man es monetär für den Einsatz von Experten bewenden. Getreu nach dem Motto: „Wird schon irgendwie weitergehen”.

Wenn man als deutscher Konzern nicht den Blickwinkel weiter öffnet, wird dies irgendwann auch für einzelne Unternehmen zum Desaster. Vor allem, wenn wie aktuell in einigen Fällen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht anklopft.

Bei der Transformation im Zeitalter von 4.0 sollte man sich als Unternehmen, das gilt nicht nur für Versicherer, öffnen. Vor allem auch mit Experten zusammentun, die „nicht der deutschen Sprache“ mächtig sind. Wer hier noch in Deutschland nach Experten sucht und „nur” die Deutschsprachigkeit möchte, ist fehl am Platz. 4.0 ist mehr. Das hat man in Deutschland scheinbar immer noch nicht auf der Agenda.

Jürgen Roth

RothPartner@gmx.de

zum Artikel: „Digitalisierung: Jüngere Kunden stellen Versicherern ein Armutszeugnis aus”.