Leserbrief

Chancen lassen sich verbessern, indem man sich sachkundig macht

2.8.2022 – Der Kunde kann doch bei Indexpolicen jedes Jahr im Voraus neu entscheiden, ob er die deklarierte Überschussbeteiligung nimmt oder die dafür vom Versicherer als Finanzprodukt eingekaufte Indexbeteiligung. Meint er, dass sich diese besser entwickelt als die zugesagte Überschussbeteiligung, wählt er Erstere. Meint er, dass sich die Indexbeteiligung im nächsten Jahr schlechter entwickelt, nimmt er die sichere Deklaration.

WERBUNG

Dabei ist sein Risiko begrenzt: Bei Wahl der Indexbeteiligung kann er höchstens die sicheren Überschüsse des nächsten Jahres verlieren, ohne Verlust aus der Indexentwicklung.

Das ist mindestens so gut, wie auf Pferde wetten, wenn man sich mit Pferden auskennt. Ist man ahnungslos und wettet nur zufällig auf irgendwelche Pferde, wird man bei Pferdewetten seltener gewinnen als verlieren und im Mittel nur einen Teil seines Einsatzes herausbekommen, weil der Buchmacher ja auch vom Einsatz leben will. Und zwar weit besser als durch Banküberfälle, wie John Dillinger/Johnny Depp im Wettbüro erklärt wird.

Genauso ist es, wenn man als in Finanzdingen Ahnungsloser nur irgendwie die Indexbeteiligung wählt: Im Mittel wird man vom Anbieter solcher Finanzwetten weniger als den Einsatz erhalten. Die Chancen lassen sich verbessern, indem man sich sachkundig macht – bei Pferdewetten etwa, indem man sich einen Geheimtipp einholt.

Und hier kann dann auch der Makler sich als Finanzfachmann bewähren und jährlich einen Tipp für oder gegen die Wahl der Indexbeteiligung geben.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Als mündiger Berater die „Einäugigen” von den „Blinden” unterscheiden”.

WERBUNG