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Leserbrief

Es entsteht eine Lose-lose-Situation

15.9.2023 – Welcher normale Privathaushalt zahlt jedes Jahr über die Prämien einkalkulierte 6.000 Euro Provision? Wenn ich meine besten Kunden nehme und die Provisionen betrachte, welche ich über deren Verträge erhalte, sind das bei dem gesamten Haushalt maximal 1.000 bis 1.200 Euro im Jahr. Und das sind schon vermögendere Haushalte.

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Wo kommen die 6.000 Euro von Professor Steffen Sebastian her? Kleinanleger können das nicht sein. Oder meint er damit Anleger, die ab 100.000 Euro aufwärts anlegen? Das sind keine Kleinanleger mehr. Welches Weltbild von Kleinanlegern hat er da? Offenbar muss ich ihn mal zu einigen Kunden von mir mitnehmen, damit er da ein realistischeres Bild davon bekommt, was ein Kleinanleger ist.

Fazit: Wenn diese Kunden keine Provision mehr zahlen, sparen sie keine 1.000 bis 1.200 Euro mehr ein, sondern gar nichts, weil sie das inflationsbedingt wertvernichtende Sparkonto haben. Und ich habe kein Einkommen mehr, weil ich genau von diesen Kunden lebe. Es entsteht keine Win-Situation für Kleinanleger, sondern eine Lose-Lose-Situation.

Franz-Josef Kaul

premier-dienstleistungen@franz-josef-kaul.de

zum Artikel: „Vermittlern droht die „Entreicherung“”.

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