Provsionssystem schützt den Verbraucher

25.5.2023 – Die EU-Kommissarin Mairead McGuinness sollte sich, wie bereits mehrfach erklärt, in dieser Sache nicht um den deutschen Vorsorgemarkt kümmern. Wenn man in Irland oder England mit einem Provsionsverbot leben kann, so interssiert uns dies nicht.

Der Vereinheitlichungswahn dieser Kommissarin ist nicht akzeptabel, da Märkte und Gesellschaften innnerhalb der EU völlig unterschiedlich funktionieren. Die Ursache sind erhebliche Mentalitätsunterschiede bei den der EU angeschlossenen Völkern und Volkswirtschaften.

In Deutschland zahlt kein Bürger Beratungshonorare an Versicherungsfachleute. Unser Provsionssystem schützt den Verbraucher mehr, als dies zum Beispiel in den angelsächsich geprägten Ländern der Fall ist, siehe die Ursachen der Finanzkriesen in den vergangenen Jahrzehnten, sowie deren Verursacher.

Versicherungs-Vermittlungsprovisionen sind zinslose Darlehen, welche über die gesamte Stornohaftungszeit hinweg verdient werden müssen. Frau McGuinness hat, wie dies bei vielen Politikern in der EU sowie auch in unserem Land leider der Fall ist, offensichtlich keine Ahnung von den in Deutschland bestehenden Provisionsregelungen.

Es bedarf keiner weiterführenden Kundenschutzmaßnahmen für ein in diesem Sinn innerhalb der gesamten westlichen Finanzwelt einmaligen Vergütungssystems. Kein Politiker erlebt für seine schlechte Politik sowie für von ihm zu verantwortende Fehler Abzüge oder Rückforderungen seiner Bezüge. Pensionen werden obendrein ebenfalls abzugslos aus unseren Steuern gezahlt.

Siegfried Hartmann

G.B.V.M.GmbH@t-online.de

zum Artikel: „IDD-Novelle: Entwurf enthält partielles Provisionsverbot”.

WERBUNG
Diese Seite empfehlen