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LV 1871 schwelgt im Rückblick auf 2021 in Erfolgsmeldungen

20.6.2022 – Im Jahr 2021 hat die LV 1871 laut Geschäftsbericht beim Neugeschäft den Marktdurchschnitt weit übertroffen. Auch mit Blick auf die Kapitalstärke und den Produktmix sieht der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sein Geschäftsmodell trotz aller aktuellen Herausforderungen gut für die Zukunft gerüstet.

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„Die Lebensversicherung von 1871 a.G. München hat in den letzten Jahren eine enorme Stärke im Wettbewerb gewonnen“, heißt es in deren Geschäftsbericht 2021 selbstbewusst. Erzielt worden sei dies insbesondere durch die „herausragende Finanzkraft, eine sehr starke Reputation, die hohe Produktqualität und den sehr guten Services für Geschäftspartner und Kunden“.

All dies spiegle sich in den „herausragenden Ergebnissen“ im Berichtsjahr wider. So stieg in der Lebensversicherung die Beitragssumme des Neugeschäfts im Vergleich zum Vorjahr um 41,7 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro und damit weit stärker als im Branchenschnitt mit rund fünf Prozent.

Im Jahr zuvor hatte der Zuwachs bei der Versicherungsgruppe bei 8,8 Prozent gelegen. Der laufende Jahresbeitrag des Neuzugangs erhöhte sich 2021 um 38,8 Prozent auf 61,9 Millionen Euro und die Einmalbeiträge wuchsen von 190,2 Millionen auf 251,9 Millionen Euro an.

Der Vorstand (von links): Wolfgang Reichel, Hermann Schrögenauer und Klaus Math (Bild: LV 1871)
Der Vorstand (von links): Wolfgang Reichel, Hermann Schrögenauer und Klaus Math (Bild: LV 1871)

Solvabilitätsquote erreicht 410 Prozent

Das Eigenkapital nahm um 4,5 Prozent auf 139 Millionen Euro zu. Der Zinszusatzreserve wurden 58,1 Millionen Euro zugeführt, womit sich dort nun ein Bestand von 630,7 Millionen Euro gebildet hat.

Mit einer Solvabilitätsquote von 410 Prozent verfüge die LV 1871 über mehr als das Vierfache der aufsichtsrechtlich geforderten Eigenmittel, wird betont. Sie sei damit weiterhin einer der finanzstärksten Anbieter am Markt.

Die Stornoquote, bezogen auf den laufenden Jahresbeitrag, sank weiter von 3,6 auf 3,3 Prozent, während der Marktdurchschnitt bei 4,2 Prozent liegt. Darin schlage sich die Nachhaltigkeit der Kundenbindung durch bedarfsgerechte und attraktive Versicherungslösungen und Services nieder, heißt es im Geschäftsbricht.

Bruttobeiträge steigen um 12,8 Prozent

Von Ratingagenturen werde außerdem – neben dem erfolgreichen Kapitalanlagemanagement und den stabilen versicherungs-technischen Erträgen – der „umsichtige Produktmix“ positiv gewertet. Mittlerweile, wird mitgeteilt, resultierten bereits mehr als zwei Drittel des laufenden Bestandsbeitrags aus Biometrie- oder fondsgebundenen Verträgen, die weitgehend kapitalmarktunabhängig seien.

Insgesamt legten die gebuchten Bruttobeiträge im Berichtsjahr um 12,8 Prozent auf 759,2 Millionen Euro zu. Auf die laufenden Beiträge entfielen davon 508,8 Millionen Euro – nach 484,5 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Die Anzahl der eingelösten Versicherungsscheine wuchs von 33.855 auf 46.359 an. Der Bestand an selbst abgeschlossenen Versicherungsverträgen erhöhte sich von 630.936 auf 643.902.

Nettoverzinsung geht leicht zurück

Die Aufwendungen für Versicherungsfälle und Rückkäufe sowie für ausgezahlte Überschussanteile verminderten sich 2021 bei Gesellschaft von 623,2 Millionen auf 604,7 Millionen Euro. Insgesamt nahmen die Leistungen und Leistungsrückstellungen für die Kunden von 773 Millionen auf 980,4 Millionen Euro zu.

Die Kapitalanlagen nahmen um 76,1 Millionen auf 5,9 Milliarden Euro zu. Aus diesem Bestand wurde ein von 239,9 Millionen auf 236.6 Millionen Euro vermindertes Nettoergebnis erzielt. Die Nettoverzinsung ging von 4,1 auf vier Prozent zurück.

Hoher Immobilienanteil bei den Kapitalanlagen stabilisiert Ergebnis

Traditionell haben Immobilieninvestitionen mit Schwerpunkt im Münchener und im süddeutschen Raum bei den Kapitalanlagen des Vereins einen relativ hohen Anteil.

Gerade in einem Umfeld niedriger Zinsen sei diese Assetklasse gut geeignet, längerfristig planbare Erträge zu generieren, wird im Risikobericht angemerkt.

Trotz der möglichen Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukrainekrieges zeigt sich die LV 1871 dank dieser, wie es im Geschäftsbericht heißt, „vorausschauenden Kapitalanlage“ sowie der „vorteilhaften Struktur des Versicherungsbestandes“ auch für die Zukunft relativ zuversichtlich. Bei den Personal- und Sachkosten wird im laufenden Jahr allerdings ein Anstieg prognostiziert.

Kennzahlen 2021 der LV 1871 a.G. (Bild: LV 1871)
Kennzahlen 2021 der LV 1871 a.G. (Bild: LV 1871)

Kräftige Investitionen in den weiteren Ausbau digitaler Services

Ursächlich dafür seien Investitionen in den weiteren Ausbau digitaler Services sowie in eine hochflexible und moderne System- und Prozesslandschaft, um den stetig wachsenden Kundenwünschen Rechnung zu tragen. Im Berichtsjahr war der Verwaltungskostensatz noch von 2,4 auf zwei Prozent gesunken.

Der Abschlusskostensatz verminderte sich gleichzeitig von 4,7 auf 4,1 Prozent. Die Mitarbeiterzahl stieg im vergangenen Jahr von 481 auf 498 und die Zahl der Vertriebspartner von 9.684 auf 9.773.

Der Bruttoüberschuss wird mit 107,3 Millionen Euro ausgewiesen – nach 135,4 Millionen Euro im Jahr zuvor. Davon wurden den Versicherungsnehmern zusätzlich zu den garantierten Leistungen 80,8 Millionen Euro als Direktgutschrift gutgebracht und damit vier Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.

Konzernbericht verweist auf neu angebotene Versicherungszweige

Im Konzernbericht wird auf einige im Berichtsjahr neu hinzugekommene Versicherungszweige hingewiesen. Dazu gehören beispielsweise Kaskoversicherungen für Bikes und E-Bikes.

In dem Bericht sind die Töchter Delta Direkt Lebensversicherung AG, Trias Versicherung AG , Magnus GmbH sowie LV 1871 Pensionsfonds AG und LV 1871 Private Assurance AG konsolidiert.

Nicht konsolidiert sind dort aufgrund noch untergeordneter Bedeutung die 71circles GmbH sowie die im Geschäftsjahr hinzugekommenen Beteiligungen Regina AI S.A., SICAV-RAIF-PD und die Regina AI S.A., SICAV-RAIF-AI-Equity. Die gebuchten Bruttobeiträge legten im Konzern um 9,5 Prozent auf 847,3 Millionen Euro zu, und der Bilanzverlust sank weiter von 6,4 Millionen auf vier Millionen Euro.

Die vollständigen Geschäftsberichte der Versicherungsgruppe stehen unter diesem Link zum Herunterladen bereit.

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