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R+V erklärt Aus für Direktmarke

16.6.2022 – Das war’s: Am 1. Juli ist die R+V24 Geschichte, die Marke verschwindet. Künftig sollen alle Produkte über alle Kanäle der Genossen zum selben Preis vermarktet werden. Von den Vergleichsportalen will sich das Unternehmen ebenfalls verabschieden.

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Die R+V24 wird als Direktvertriebsmarke am 1. Juli vom Markt verschwinden. Die Genossen werden im Versicherungsmarkt dann nur noch unter dem Dach der R+V Versicherungen antreten. Für die Bestandskunden des Direktanbieters soll sich nach der Integration nichts ändern. Vertrag, Prämie und Log-In bleiben bestehen, so das Unternehmen in einer Mitteilung am Mittwoch.

Vorgabe: Wachstum im Digitalvertrieb ausbauen

Der Schritt hatte sich bereits im Februar angekündigt (VersicherungsJournal Medienspiegel 18.2.2022). Der Digitalvertrieb soll fortgeführt werden, allerdings als vollintegrierter Teil des Omnikanalvertriebs. Die 30 Mitarbeiter der Direktmarke wechselten bereits Ende 2021 zum Digitalvertrieb der R+V.

„Mit der Omnikanal-Strategie will die R+V stärker im Digitalvertrieb wachsen und digital-affine, hybride Kunden erreichen. Wir brauchen einen funktionierenden digitalen Kanal, um wachsen zu können. Ein wichtiger Schritt hierfür ist die Integration der R+V24 in die Marke R+V“, erklärt der Versicherer auf Nachfrage zu den Gründen der Migration.

Um verschiedene Zielgruppen weiter zu erreichen, setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben zusätzlich auf drei neue Produktlinien für Pkw („Classic“, „Comfort“, „Premium“). Der „Classic“-Tarif diene dabei zum Beispiel als Einstiegsprodukt zur Erschließung neuer onlineaffiner Kunden.

Gleicher Preis über alle Vertriebskanäle

Die digitale Abschlussstrecke der R+V24 und das Vertragscenter ziehen zum 1. Juli dann um auf die Webseite ruv.de. Neukunden sollen hier dann ein einheitliches Kfz-Produktangebot finden. Die Produkte sollen auf allen Vertriebskanälen, online und offline, den gleichen Preis haben, so der Versicherer.

Laut Medienberichten will die R+V im Zuge der Integration auch ihre Tarife aus der Auslage von Vergleichsportalen wie der Check24 Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen GmbH zurückziehen. Hier hatte der Direktanbieter wohl einen großen Teil seines Neugeschäfts eingefahren, aber im Gegenzug auch gutes Geld an die Firmen bezahlt.

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