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Finanztest: Die besten Handy-Versicherungen

18.11.2022 – Die Absicherung des teuren Smartphones sei keine notwendige Police, betont die Redaktion von Finanztest. Denn die Verträge seien oft teuer und hätten viele Klauseln. Drei Tarife werden empfohlen: von der Bayerischen, von Hepster und Mymobileschutz von Getsafe.

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Die Redaktion des Magazins Finanztest der Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung verschiedene Handyversicherungen verglichen. Ihre Ergebnisse haben die Tester in der Dezember-Ausgabe veröffentlicht.

Die Verbraucherschützer haben sich bei der Auswahl auf die Angebote der Versicherungsmakler Check24 Vergleichsportal für Versicherungen GmbH und der Verivox GmbH sowie Offerten von Mobilfunkanbietern, die im Netz zu kaufen sind, konzentriert. Voraussetzung für die 19 verglichenen Tarife: Man kann sie ohne Diebstahlschutz abschließen.

Eine Wohlfühlabsicherung, die man nicht haben muss

Eine Handyversicherung übernehme in erster Linie die Kosten der Reparaturen, die nach Schäden durch eigene Unachtsamkeit (etwa Sturzschäden oder Flüssigkeitsschäden) nötig seien.

Werde das Handy ganz zerstört oder ist die Reparatur unwirtschaftlich teuer (Totalschaden), stelle die Versicherung ein Ersatzgerät oder bezahle als Ersatz eine Geldsumme aus. So beschreiben die Tester die Absicherung.

„Die Stiftung Warentest zählt die Handyversicherung nicht zu den wichtigen Versicherungen. Eine Privathaftpflicht-Versicherung zum Beispiel ist erheblich wichtiger, weil sie Millionenschäden abdeckt“, schreiben die Verbraucherschützer in ihrem Beitrag. Die Police beschreibt die Redaktion eher als Wohlfühlprodukt für den Endkunden, der sein teures Smartphone schützen wolle.

Vom Diebstahlschutz für das Endgerät rät die Stiftung Warentest ab. Werde das eigene Handy aus der Wohnung durch einen Einbruchdiebstahl gestohlen oder etwa durch einen Wohnungsbrand zerstört, sei der Schaden durch die Hausratversicherung des Wohnungsbesitzers abgedeckt.

Handypreis und Vertragslaufzeit bestimmen den Beitrag

Die Kosten für den Versicherungsschutz basieren auf zwei Faktoren: dem Handykaufpreis und der Laufzeit des Vertrags. Die Preise für die von der Stiftung Warentest untersuchten Angebote liegen zwischen sechs und 20 Prozent des Kaufpreises.

Ein Beispiel: Ein Smartphone, das 1.300 Euro kostet, kann der Verbraucher für zwei Jahre zwischen 127 Euro und 312 Euro im Jahr versichern, so der Vergleich in der aktuellen Ausgabe von Finanztest.

Der Versicherungsnehmer kann zwischen monatlicher oder einer jährlichen Zahlweise wählen. Verträge ohne feste Laufzeit verlängern sich automatisch.

Laut der Verbraucherschützer verlangen die meisten Versicherer eine Selbstbeteiligung vom Kunden, allerdings regulieren sie auch Schäden, die im Ausland passiert sind. Teilweise sei die Anzahl der versicherten Schäden auf zwei bis drei in einem Versicherungsjahr begrenzt.

Was versichert ist und was nicht

Manchmal könne der Kunde statt einer Reparatur den Austausch gegen ein Ersatzgerät oder Kaufbeteiligung an einem Neugerät wählen, zum Teil aber gegen Aufpreis, heißt es im Beitrag. Ob der Kunde bei einem Totalschaden ein Ersatzgerät oder Geld erhält, entscheidet in der Regel der Versicherer. Folgende Leistungen sind bei den meisten Anbietern eingeschlossen:

  • Viele Handyversicherungen zahlen auch für die Reparatur eines Produktionsmangels, sofern die Reparatur nicht von einer Garantie des Handyherstellers übernommen wird.
  • Verschleiß ist nur bei zwei Gesellschaften mitversichert: den Ergo Direkt Versicherungen und der Wertgarantie AG.
  • Ein Flüssigkeitsschaden sei meist versichert, manchmal unter Ausschluss von Witterungseinflüssen oder Überschwemmungen, so die Tester.
  • Schönheitsfehler wie Risse am Rand oder kleinere Macken werden nicht reguliert.
  • Bei Versicherung eines gebrauchten Geräts gilt oft eine Wartezeit (ein bis drei Monate nach Abschluss).

Die günstigsten Tarife

Im vorliegenden Test von Finanztest vergibt die Redaktion keine Bewertung oder kein Qualitätsurteil ab, sondern listet in der Tabelle nur Bausteine und Preise der Tarife auf.

Als günstige Varianten, unter Berücksichtigung der Höhe der Selbstbeteiligung, empfehlen die Verbraucherschützer Angebote

Der Beitrag „Teurer Schutz fürs Smartphone“ ist auf den Internetseiten der Stiftung Warentest in Auszügen veröffentlicht. Der Heftartikel lässt sich für 4,90 Euro an gleicher Stelle freigeschalten. Außerdem ist der Bericht in Finanztest 12/2022 erschienen. Die Ausgabe kann auf der Homepage der Verbraucherschützer online für 6,90 Euro bestellt werden. Der Download kostet 5,99 Euro.

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