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Arbeitskraft: Nichtstun kann sich kaum einer leisten

3.8.2022 – Das VersicherungsJournal-Extrablatt 3|2022 beschäftigt sich mit der Absicherung der Arbeitskraft – und dabei insbesondere in Form der Berufsunfähigkeits-Versicherung. Das Heft kann noch bis 5. August bestellt werden – und steht ab 29. August im Internet zum Download.

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Hohe Risiken und große Deckungslücken – bei der Absicherung der Arbeitskraft gibt es für Versicherungsvermittler unverändert viel zu tun. Nach Untersuchungen der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) aus dem Jahr 2021 wird bis zum Renteneintritt weiterhin jeder Vierte mindestens einmal im Arbeitsleben berufsunfähig.

Junge Frauen sind zunehmend gefährdet

Bei Frauen bis zum 40. Lebensjahr hat die BU-Gefahr gegenüber der DAV-Studie von 1997 sogar um 30 Prozent zugenommen – und liegt damit deutlich über dem Niveau älterer Jahrgänge. Doch nur rund ein Drittel der Erwerbstätigen dürfte BU-versichert sein.

Marktzahlen zur BU-Versicherung liefert nur die Morgen & Morgen GmbH. Sie befragt für ihr „M&M Teilratings BU-Kompetenz“ jährlich alle Lebensversicherer, die in diesem Segment Neugeschäft zeichnen. Danach gab es 2020 rund 14,7 Millionen Haupt- und Zusatzversicherungen in der BU.

Der BU-Markt dürfte 2020 rund 9,5 Milliarden Euro Beiträge gebucht haben – was in etwa einem Zehntel der gesamten Prämien in der Lebensversicherung entspricht. Etwa 83 Prozent dieser Beiträge entfallen auf die Top-20-BU-Anbieter, knapp 45 Prozent auf die Top-5.

Kaum Polster, um Einkommens-Einbußen abzufedern

Fällt das Erwerbseinkommen aus gesundheitlichen Gründen weg, wird es finanziell meist schnell eng: Denn für die geringe staatliche Leistungen der Erwerbsminderungsrente sind strikte Bedingungen zu erfüllen – und ein ausreichendes Vermögen haben die Wenigsten aufgebaut.

Knapp die Hälfte aller Erwerbstätigen könnte ihren Lebensstandard ohne ihr aktuelles Einkommen nicht länger als ein halbes Jahr finanzieren. Das hat die Yougov Deutschland GmbH im letzten Jahr für die Nürnberger Versicherungen ermittelt (VersicherungsJournal 6.7.2021).

Danach glauben nur 16 Prozent, ihr Existenzniveau länger als zwei Jahre aufrechterhalten zu können.

Mehr im Extrablatt

Extrablatt 3|2022 (Bild: VersicherungsJournal)

Ein Überblick über den Markt der Berufsunfähigkeits-Versicherung findet sich im aktuellen VersicherungsJournal-Extrablatt. Die Ausgabe 3|2022, „BU – Vertriebschancen bei der Absicherung der Arbeitskraft“ enthält die bestbewerteten Tarife und schließt die ein oder andere Wissenslücke in diesem komplexen Feld. Gezeigt wird auch, wie Makler schwere Risiken eindecken, und einiges mehr.

Das Heft kann als Druckausgabe bis zum 5. August über dieses Formular bestellt werden – und steht ab 29. August im Internet zum Download. Das Heft ist – im Inlandsbezug – kostenfrei.

Wer das Extrablatt bereits abonniert hat, bekommt auch diese Ausgabe automatisch zugesandt. Premium-Abonnementen des VersicherungsJournals werden bevorzugt bedient und können rund eine Woche früher auf die neue Ausgabe im PDF-Format zugreifen.

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