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Diese sozialen Medien liegen im Trend

8.6.2022 – Facebook wächst erstmals seit 2017 wieder. Die beliebtesten Kanäle bleiben WhatsApp und YouTube. Der Anteil der Social-Media-Nutzer ist derzeit in Bayern am höchsten, in Sachsen-Anhalt am niedrigsten. Nach Jahren des Rückgangs steigt das Interesse der Baby Boomer wieder sprunghaft an. Das zeigt der neue „Social-Media-Atlas“.

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Die Faktenkontor GmbH hat gemeinsam mit der Toluna Germany GmbH und der IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH den neuen „Social-Media-Atlas“ vorgelegt. Zum elften Mal wurde unter anderem untersucht, welche Dienste in Deutschland beliebt sind.

Basis war eine Panel-Befragung von 3.500 Internetnutzern ab 16 Jahren, die nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentativ ausgewählt wurden. Die Umfrage wurde im Dezember 2021 und Januar 2022 durchgeführt.

Social-Media-Dino Facebook verbucht ein Plus von drei Prozentpunkten

Das Ergebnis: Whatsapp schließt durch einen Zugewinn von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr zu Youtube auf. Die Video-Plattform gewinnt nur einen Prozentpunkt hinzu. Beide Kanäle werden von jeweils 71 Prozent der Befragten genutzt und liegen damit gemeinsam an der Spitze der Top 13.

Facebook behauptet sich mit 63 Prozent weiterhin auf Rang drei. „Weit unter seiner einstigen Rekordmarke von 76 Prozent im Jahr 2017 – aber immerhin kann der seit Jahren von Nutzerschwund und Überalterung geplagte Social-Media-Dino mit einem Plus von drei Prozentpunkten zum ersten Mal wieder (etwas) Boden gut machen“, schreiben dazu die Studienautoren.

Auf den weiteren Rängen folgen Instagram (49 Prozent, plus drei Prozentpunkte), Pinterest (32 Prozent, minus eins) und Tiktok (31 Prozent, plus fünf). Das chinesische Videoportal schafft die höchste Steigerung unter den 13 beliebtesten Diensten.

Es schließen sich Online-Foren (30 Prozent, unverändert), Twitter (29 Prozent, plus zwei) und Telegram (25 Prozent, plus vier) an. Snapchat und das hochgepriesene Business-Netzwerk Linkedin stagnieren bei jeweils 24 Prozent. Abwärts geht es für Blogs (22 Prozent, minus vier) und Xing (21 Prozent, minus drei), die in diesem Jahr die Schlusslichter stellen.

Bayern liegt im Bundesvergleich vorne

Die Studie zeigt auch: 78 Prozent der Deutschen mit Zugang zum Internet nutzen aktuell soziale Medien. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Entwicklung verläuft in den 16 Bundesländern allerdings sehr unterschiedlich. Derzeit sind die Bayern (82 Prozent, plus fünf Prozentpunkte) die eifrigsten Anwender und führen die Rangliste an. Die Bremer legen mit einem Zuwachs von sieben Prozentpunkten auf nunmehr 78 Prozent am kräftigsten zu und schaffen so Rang vier.

Demgegenüber sinkt das Interesse am stärksten in Sachsen-Anhalt. Der Anteil der Social-Media-Nutzer fällt um fünf Prozentpunkte auf jetzt 68 Prozent. Dies bedeutet gleichzeitig ein Abrutschen auf den letzten Platz.

Social-Media-Nutzung nach Bundesländern (Bild: Faktenkontor)
Social-Media-Nutzung nach Bundesländern (Bild: Faktenkontor)

Baby Boomer sind immer häufiger auf Social Media aktiv

Im Vergleich zum Vorjahr legt vor allem eine Altersgruppe besonders stark zu. Die Social-Media-Nutzung der Baby Boomer wächst nach mehreren rückläufigen Jahren um zehn Prozentpunkte. Zwei von drei Vertretern der Geburtsjahrgänge zwischen 1946 und 1964 posten, bloggen und chatten.

Zum Vergleich: Bei den unter 30-Jährigenen nutzen neun von zehn Anwender Online-Dienste.

Die Studie ist auf der Homepage von Faktenkontor erhältlich. Sie kostet 524,30 Euro einschließlich Mehrwertsteuer.

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