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Kurzmeldung

Die Gefahr von Arbeitsunfällen hat relativ zugenommen

5.9.2019 – Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, sind die meldepflichtigen Arbeitsunfälle im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf 877.198 gestiegen. Die meldepflichtigen Wegeunfälle nahmen um 1,3 Prozent auf 188.527 ab. Die Zahl der neu bewilligten Unfallrenten sank minimal auf 18.107.

Da in 2018 weniger Arbeitsstunden geleistet wurden, stiegt die Quote der Arbeitsunfälle je 1.000 Vollarbeiter um mehr als neun Prozent auf 23,1.

Zu Tode kamen 730 (Vorjahr 731) Versicherte, davon 420 durch Arbeits- und 310 durch Wegeunfälle. Von den 78.384 gemeldeten Fällen von Berufskrankheiten wurden mit 38.005 (Vorjahr 38.080) weniger als die Hälfte anerkannt. 4.813 Versicherte erhielten wegen einer Berufskrankheit erstmals eine Rente.

Die Schülerunfall-Versicherung zählte einen Rückgang der Unfälle um vier Prozent auf 1,272 Millionen. Davon ereigneten sich 109.346 (minus 29) auf dem Schulweg. 813 Kindern beziehungsweise Jugendlichen wurde eine Unfallrente bewilligt. Alle Kennzahlen bietet die DGUV zum Herunterladen (PDF, 73 KB) an.

Lesetipp „Die Grenzen der gesetzlichen Unfallversicherung“
Cover Dossier (Bild: VersicherungsJournal)

Oft entscheiden wenige Zentimeter, ob die gesetzliche Unfallversicherung bei einem Arbeitsunfall leistet. Der Gesundheitsschaden wird dann schnell zu einem Fall für die Gerichte.

Wie begrenzt der Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung ist, wird in einem VersicherungsJournal-Dossier illustriert. Hierfür wurden zahlreiche konkrete Entscheidungen aus der Sozialgerichtsbarkeit zusammengestellt (VersicherungsJournal 13.9.2018).

Berücksichtigt werden Wegeunfälle sowie Arbeitsunfälle bei betrieblichen Veranstaltungen, Toilettengängen und im Homeoffice. Zudem liefert das Dossier statistische Daten zum Unfallgeschehen in Deutschland sowie einen Überblick über den Markt der privaten Unfallversicherung.

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit finden sich unter diesem Link. Die Publikation steht Premium-Abonnenten des VersicherungsJournals zur persönlichen Nutzung kostenlos zur Verfügung.

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