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Unfallversicherung: An wen Makler das meiste Geschäft liefern

26.7.2022 – Die Haftpflichtkasse kommt in der Unfallversicherung auf den größten Geschäftsanteil im unabhängigen Vermittlermarkt. Dahinter folgen VHV, Interrisk und Basler. Deutlich nach oben ging es für die K&M, während Janitos und die NV sich aus der Top Ten verabschiedeten. Dies zeigt die Asscompact-„Marktstudie Privates Schaden-/ Unfallgeschäft 2022“.

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Auch in diesem Jahr hat die BBG Betriebsberatungs GmbH eine Untersuchung zur Bedeutung der Produktgeber in der privaten Kompositversicherung im unabhängigen Vermittlermarkt durchgeführt. Zu den abgefragten Zweigen gehörte neben der Wohngebäude- (VersicherungsJournal 7.7.2022) und der Hausratversicherung (12.7.2022) unter anderem auch die private Unfallversicherung.

Grundlagen und Methodik der Asscompact-Studie

Grundlage der Asscompact-„Marktstudie Privates Schaden-/ Unfallgeschäft 2022“ ist eine im Mai unter Versicherungsmaklern und Mehrfachvertretern durchgeführte Onlineumfrage. Die Größe der Nettostichprobe wird mit 336 unabhängigen Vermittlern angegeben.

Gut 85 Prozent der Befragten waren männlich, knapp 15 Prozent weiblich. Sie haben rund 27 Jahre Berufserfahrungen bei einem Durchschnittsalter von 55,6 Jahren und wollen im Schnitt mit etwa 68 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.

Im Rahmen der Befragung wurden die Vermittler unter anderem „gebeten, zu ihren präferierten Anbietern jeweils ihre Geschäftsanteile (nach Stück) in Prozent anzugeben. Die Prozentwerte werden als Punktwerte interpretiert, so dass jeder Vermittler maximal 100 Punkte auf alle Anbieter verteilen kann“, wird zur Methodik erläutert.

Abschließend wird den Angaben zufolge ein Index gebildet, bei dem der Anbieter mit dem höchsten Wert 100 Punkte erhält und die weiteren Anbieter anhand ihrer Abstände prozentual abgestuft werden. Dieses Verfahren wurde für alle untersuchten privaten Kompositsparten angewandt.

Haftpflichtkasse behauptet Führungsposition

Wie in der Hausratversicherung, verteidigte die Haftpflichtkasse VVaG auch in der Unfallversicherung den Spitzenplatz. An zweiter Stelle liegt erneut die VHV Allgemeine Versicherung AG mit weiterhin rund 17 Punkten Rückstand.

In einem engen Rennen um den Bronzerang setzte sich die Interrisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group, die vor zwei Jahren noch in Führung gelegen hatte (8.7.2020), gegen die Basler Sachversicherungs-AG durch.

Trotz eines nur leichten Zugewinns konnte die Interrisk die Basler auf Distanz halten (73,1 zu 72,9 Zähler). Letztere konnte ihren relativen Geschäftsanteil um satte 18 Punkte ausbauen.

Zum Teil große Sprünge

Unverändert Position fünf belegt die Stuttgarter Versicherung AG, die um neun auf 32 Zähler zulegte. Von acht auf sechs nach oben ging es für die Rhion Versicherung AG, die sich um elf auf 28 Punkte verbesserte.

Dahinter folgen mit 15 bis zehn Zählern die Gothaer Allgemeine Versicherung AG (von zwölf auf sieben), die Konzept & Marketing – ihr unabhängiger Konzeptentwickler GmbH (K&M; von sechs auf acht), die Waldenburger Versicherung AG (von 16 auf neun), die Volkswohl Bund Sachversicherung AG (inklusive des Makler-Onlineportals „Prokundo“; von sieben auf zehn) sowie als Neueinsteiger die Helvetia Versicherungen.

Rangliste (Bild: Wichert)

Weitere Studiendetails und Bezugsmöglichkeit

Konkrete Gründe für die zum Teil deutlichen Veränderungen sind dem Berichtsband der Studie nicht zu entnehmen.

Die 574-seitige „Marktstudie Privates Schaden-/ Unfallgeschäft 2022“ enthält neben detaillierten Ranglisten zu den Geschäftsanteilen und zur Vermittlerzufriedenheit auch eine Analyse der Top-Anbieter.

Der Berichtsband kann für 2.677,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Sophia Tannreuther per E-Mail oder per Telefon unter 0921 7575823 bestellt werden.

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