Kurzmeldung

Immobilienmarkt: Gefahr einer Blase in zwei deutschen Städten

14.10.2021 – Das Risiko einer Immobilienblase steigt für einige Metropolen auf dem Globus. Die Experten von UBS Global Wealth Management haben die Situation in 25 Ballungsgebieten weltweit analysiert und in ihrer Auswertung „UBS Global Real Estate Bubble Index 2021“ (PDF, 4,3 MB, Englisch) zusammengefasst.

Das Ergebnis: Der Markt für Wohnimmobilien ist in Frankfurt am Main so überhitzt wie in keinem anderen Ballungsgebiet weltweit. Die deutsche Bankenstadt liegt im untersuchten Zeitraum von Mitte 2020 bis Mitte 2021 noch vor Toronto, Hongkong und München, so der UBS-Report.

Als Immobilienblase definiert die UBS eine starke und anhaltende Abweichung des Preisniveaus von Fundamentaldaten wie Einkommen, Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswanderung. Aufgrund der andauernden Pandemie veränderten sich die Märkte aber, erklärt die Schweizer Großbank.

Durch den knappen Wohnraum in den Städten, die hohen Preise sowie den Trend zum Homeoffice gehe der Zuzug in den Städten zurück und treibe die Menschen ins Umland. Eine Entwicklung, die die UBS bereits im Vorjahr beobachtete (VersicherungsJournal 12.10.2020). Auch andere Analysen weisen in diese Richtung (27.9.2021).