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Kurzmeldung

Wie geht die WWK mit ihrem Phishing-Vorfall um?

16.1.2023 – Am 12. Dezember griffen Kriminelle die IT-Systeme der WWK Versicherungen an (VersicherungsJournal Medienspiegel 8.1.2023). Über den Phishing-Vorfall informierten die Münchener auf ihrer Webseite. „Die WWK hat den Vorfall unverzüglich der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet und informiert potenziell Betroffene entsprechend“, heißt es dort.

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Die Täter konnten wohl nicht in „die Kernsysteme“ eindringen, dennoch könnten die Angreifer „personenbezogene Daten“ abgegriffen haben. Wie der aktuelle Stand der Ermittlungen aussieht und wie die Gesellschaft weiter vorgeht, beantwortete das Unternehmen trotz mehrmaliger Nachfrage nicht.

Zu den Opfern von Cyberkriminellen aus der Versicherungsbranche gehörte 2021 auch die Haftpflichtkasse VVaG. Dabei waren unter anderem Bankverbindungsdaten erbeutet worden. Das Unternehmen hielt nach dem Vorfall Kunden und Vertriebspartner auf dem neuesten Stand und informierte regelmäßig über das eigene Vorgehen (15.10.2021, 11.8.2021, 5.8.2021, 22.7.2019, 16.7.2021, 13.7.2021).

Auch auf den Bâloise-Konzern wurde eine Cyberattacke verübt. Am 11. April entdeckte die Gruppe den Angriff. Betroffen waren nach eigener Aussage Teile der IT-Infrastruktur, hauptsächlich bei den Basler Versicherungen in Deutschland. Die Kriminellen konnten keine Unternehmens- oder Kundendaten entwenden und keine Systeme verschlüsseln (13.4.2022).

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