WERBUNG
Nachricht

Kfz-Versicherung: Neun Prozent mehr Wechsler als im Vorjahr

23.11.2022 – Der Kündigungsdienst Aboalarm hat tausende Vertragsbeendigungen analysiert und daraus ein Bild über die Wechseltätigkeit gezeichnet. Zwei Erkenntnisse treten hervor: Erstens kündigten in diesem Jahr gut neun Prozent mehr als noch 2021 ihre Kfz-Versicherung und zweitens ist Geld der treibende Faktor dahinter.

WERBUNG

Mehr Wechsler als im Vorjahr in der Kfz-Versicherung. Ganze neun Prozent Autofahrer mehr – verglichen mit 2021 –, haben sich dazu entschlossen, ihre Kfz-Absicherung bei einem neuen Versicherer abzuschließen. Das geht aus einer Untersuchung der Aboalarm GmbH hervor.

Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung von über 230.000 Kündigungen von Kfz-Versicherten bei Aboalarm, die zwischen dem 1. Januar 2019 bis zum 14. November 2022 erfasst wurden. Ausgewertet wurden ausschließlich bezahlte Kündigungen, die nachweislich an die Versicherer zugestellt sind.

Zudem wurden rund 12.000 Aboalarm-Nutzer nach dem Kündigungsgrund und der Ersparnis bei einem Neuabschluss über die Plattform Aboalarm.de befragt.

Haupt-Kündigungsgrund: der Preis

Die meisten Wechsler taten dies wegen der Aussicht auf günstigere Tarife. „Im Wettbewerb um neue Kunden senken Autoversicherer die Preise von August bis in den November hinein um rund vier Prozent”, erklärt Felix Riesenberg, Pressesprecher von Aboalarm.

59 Prozent der Kündigenden unter den 12.000 Befragten gaben dies als Grund an. Unzufriedenheit mit dem Service der Versicherer ist dagegen mit sechs Prozent kaum ein Anlass, die Kfz-Versicherung zu wechseln.

Eine Untersuchung der Deutsche Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG bestätigt, dass der Wechselwille insbesondere aufgrund von hohen Beiträgen und Preisvergleichen entsteht (VersicherungsJournal 23.8.2022). Gerade bei Direktversicherten ist das der Fall.

Oftmals wird direkt im Anschluss der Kündigung beim bisherigen Versicherer ein Vertrag bei dem neuen Anbieter abgeschlossen. „Das trifft in über zwei Dritteln der Fälle zu“, berichtet Riesenberg auf Nachfrage des VersicherungsJournals.

Kunden erhoffen sich Einsparungen – und haben gute Chancen

Viele Kfz-Versicherte spekulieren bei ihrem Wechsel auf geringere Beiträge und haben damit laut der Umfrage auch gute Erfolgschancen. Neukunden werden häufig mit Angeboten gelockt, attraktiveren Konditionen inklusive.

So stieg der Anteil der Neukunden, die jährlich zwischen 201 bis 400 Euro für ihre Versicherung ausgegeben hatten, von 30,9 Prozent auf 46,2 Prozent. Bei höheren Beiträgen – gestaffelt von 401 bis mehr als 1.200 Euro – sank hingegen der Anteil der Zahler mit Neuabschluss. Hier bezahlen mehrheitlich Altkunden.

Kostenentwicklung (Bild: Aboalarm)
Preisunterschiede. Zum Vergrößern Bild klicken. (Bild: Aboalarm)

„Durch einen Wechsel können schnell ein paar hundert Euro pro Jahr eingespart werden“, weiß Riesenberg. Dieses Argument scheint beim Kunden angesichts der erhöhten Wechselbereitschaft Anklang zu finden.

Lesetipp: „Mobilität – Geld verdienen mit effizientem Vertrieb“
Extrablatt Cover (Bild: VersicherungsJournal)

Mehr zum Thema findet sich im VersicherungsJournal Extrablatt 4|2022. Die Ausgabe „Mobilität – Geld verdienen mit effizientem Vertrieb“ ist am 24. Oktober erschienen. Sie steht für vier Wochen im Internet zum Download zur Verfügung.

Das Extrablatt beleuchtet die Trends am Kraftfahrtmarkt: Wie beeinflusst die Inflation die Schaden- und Preisentwicklung? Wie entwickeln sich die größten K-Anbieter? Der Kommentar und Porträts von drei Spezialmaklern geben Tipps, wie und was der Vertrieb den Folgen des wachsenden Wettbewerbs auf ihr Geschäft entgegensetzen kann.

Berichtet wird zudem über Telematik-Tarife. Das Heft gibt darüber hinaus einen Überblick über die Absicherung von Fahrrädern und E-Bikes und liefert eine kleine Meta-Tabelle der von Verbrauchern für gut befundenen K-Tarife.

WERBUNG